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Preiswert wohnen

Ein Leuchtturmprojekt für leistbares Wohnen

Als Preisbrecher im freifinanzierten Wohnbau setzt die GWS derzeit mit einem Low-Cost-Projekt neue Maßstäbe, um der steigenden Nachfrage nach leistbarem und preiswertem Wohnbau eine Lösung entgegenzuhalten. Die Kosten des aktuellen Projektes bewegen sich um 15 bis 20 Prozent unter den marktüblichen Preisen.
Wohnen wird immer teurer. Und das obwohl die Finanzierungs- und Zinsbelastung einen absoluten Tiefstand erreicht hat. In den Medien werden die Preissteigerungen im Wohnbau der letzten Jahre aktuell wieder kritisiert und diskutiert. Der Trend wird gestützt durch den Umstand, dass in ländlichen Bereichen zunehmend Infrastruktur und Arbeitsplätze fehlen. Dadurch wird das Problem der Verkehrssituation, der Umweltproblematik aber auch der Zersiedelung im Speckgürtel von Graz verstärkt. Es kommt dazu, dass gerade für den Wohnbau geeigneter Baugrund kein willkürlich vermehrbares Gut ist und dies die Nachfrage und damit die Kosten nach oben treibt. Die logische Folge: Die Grundkosten steigen und damit verbunden die Aufschließungs- und Infrastrukturkosten, die ein wesentlicher Bestandteil der vom Wohnungskunden zu tragenden Kosten sind.

Die GWS setzt dieser Entwicklung nun ein Leuchtturmprojekt in Sachen leistbarer Wohnbau entgegen: „In Gratkorn bauen wir gerade ein freifinanziertes Projekt, das sich um 15 bis 20% unter den marktüblichen Preisen bewegt", betont GWS-Geschäftsführer Johannes Geiger.

Normenflut sorgt für Kosten
Insgesamt geben die Privathaushalte in Österreich laut Statistik Austria monatlich 460 Euro (Median) und damit etwa 16% ihres Haushaltseinkommens für das Wohnen aus. Die Kosten für Energie im Haushalt (Strom, Warmwasser, Heizung, …) betragen im Durchschnitt 122 Euro monatlich (Median). Das sind rund 27% der gesamten Wohnkosten bzw. etwa 4% des Haushaltseinkommens.

Neben der Nachfrage hat das Kostenwachstum weitere Gründe: So wurde im Neubaubereich der technische Qualitätsstandard auf höchstes Niveau geschraubt. Baugesetze, OIB, ÖNORMEN und nicht zuletzt Vorgaben der Wohnbauförderung haben die Kosten – vor allem für junge Familien – teilweise auf unerschwingliche Höhen gehoben.

Bei den Baukosten gibt es eine wahre Normen- und Gesetzesflut, die nachträglich nur schwer einzudämmen ist. Allein in den letzten 10 Jahren wurden 30.000 Seiten Normen, die den Wohnbau direkt oder indirekt betreffen, für verbindlich erklärt. Ein wesentlicher Kostentreiber ist auch die Verpflichtung, trotz teilweiser optimaler Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, PKW-Abstellplätze, vornehmlich in Tiefgaragen, herzustellen. Die Kosten pro Abstellplatz betragen in einer Tiefgarage mind. € 20.000,00 bis € 25.000,00 pro Abstellplatz, im Freien bzw. unter einem Carport zwischen € 5.000,00 und € 12.000,00 pro Abstellplatz. Einzelne Umlandgemeinden von Graz verlangen sogar per Verordnung, unabhängig von der Wohnungsgröße, zwei PKW-Abstellplätze pro Wohnung. Es wird von einzelnen Gemeinden etwa auch in sogenannten Mobilitätsvereinbarungen versucht, Kosten der öffentlichen Infrastruktur auf den Bauträger und somit auf den Wohnungsnutzer zu überwälzen, sodass er sich trotz Objekt- und Subjektförderung die Wohnung mittel- bzw. langfristig nicht mehr leisten kann.

Vorreiter in der Entwicklung eines Low-Cost-Projektes
Unzählige Fachleute in ganz Österreich arbeiten derzeit zumindest an einer Dämpfung dieser Kosten und es konnten bereits kleine Teilerfolge, wie Erleichterungen im Baugesetz und der OIB, erreicht werden. Doch das alleine reicht nicht, weiß GWS-Geschäftsführer Johannes Geiger: „Aus diesem Wissen heraus hat sich die GWS zum Ziel gesetzt, dem preiswerten Wohnen höchste Priorität einzuräumen", betont er, „Gemeinsam mit unseren Planern und ausführenden Unternehmen in Kooperation mit der Kommune haben wir ein Leuchtturm-Projekt in der Marktgemeinde Gratkorn entwickelt."

Die GWS, als eines der größten und seit nunmehr 65 Jahren bestehendes gemeinnütziges Wohnbauunternehmen, hat ein Low-Cost-Projekt initiiert, in dem neben den gewohnten Qualitätsstandards in Errichtung und Betrieb die Leistbarkeit der Immobilie oberste Priorität hat. „Damit haben wir wieder einmal eine Vorreiterrolle in der Steiermark übernommen", so Geiger.

Details zum Leuchtturmprojekt in Gratkorn
„Es ist ein sensationeller Wurf im preiswerten Wohnbau gelungen. Bei einem Projekt mit insgesamt 67 freifinanzierten Eigentumswohnungen beträgt der Fixpreis für eine 2-Zimmerwohnung mit Carport € 98.377. Dieser Preis liegt rund 15 bis 20% unter dem vergleichbarer Projekte", erklärt der Geschäftsführer. Die Ausstattung entspricht weitestgehend der des geförderten Wohnbaus. Die Wohnungen bieten neben Parkettböden sowie ansprechenden Verfliesungen und Sanitärgegenständen auch Kellerabteile und große Balkone. Der Heizwärmebedarf (HWb) beträgt 34 bis 38 kWh/m².

„Dieses sensationelle Preis-Leistungs-Verhältnis ist nur dadurch gelungen, dass ein erfahrenes Projektteam sich jedes einzelne Detail dieser Wohnhausanlage gemeinsam mit Fachleuten und ausführenden Unternehmen vorgenommen und auf seine Zweckmäßigkeit und Sinnhaftigkeit hinterfragt hat. Zusätzlich wurden in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden, die Bauvorgaben optimiert", so Geiger weiter. Gebaut wird ausschließlich mit renommierten einheimischen Unternehmen, die auch tatsächlich mit einheimischen Arbeitskräften arbeiten. Der Verkauf für das Projekt ist bereits mit Anfang Juni 2016 angelaufen.

Pionierarbeit
Mit dem Projekt geht es der GWS auch darum ein Know-how für dieses spezielle Segment zu entwickeln. Die Vorreiterrolle ist ein Markenzeichen des Unternehmens: So hat man unter anderem das erste Passivhaus in der Steiermark gebaut, ein Studentenheim, und auch das erste Eigentumswohnhaus in Passivbauweise. Außerdem ist die GWS das einzige große steirische Unternehmen, das das Austria-Gütezeichen für Hausverwaltungen der ÖQA führen darf.

Aber nicht nur bei Neubauprojekten ist das Thema der Leistbarkeit wesentlich: „Auch die schönste Wohnung muss leistbar sein und bleiben. Deshalb arbeiten wir ständig an der Optimierung der Herstellungskosten und des laufenden Betriebes", betont Johannes Geiger. Bei von der GWS verwalteten Eigentums- und Miethäusern versucht man durch Sanierungen eine Werthaltigkeit, wenn nicht eine Wertsteigerung unter Zuhilfenahme von Förderungen zu erreichen bzw. die Betriebs- und Heizkosten durch neueste Entwicklungen zu optimieren. Als Beispiel ist hier die Zusammenarbeit mit der Energy Control Austria und der Energie Steiermark zu nennen.

Die GWS
Gemeinsam bauen die GWS und die 100%ige Tochter GWS Bau in annähernd jedem Bezirk in Graz und in vielen GU-Gemeinden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf kleineren Wohnanlagen mit bis zu 40 oder 50 Wohneinheiten.
Die GWS steht für neuen, anspruchsvollen und dennoch leistbaren Wohnraum. Alleine in den letz-ten 25 Jahren wurden über 6.500 Wohneinheiten fertiggestellt und das Eigenkapital um 500 Prozent erhöht. Heute verwaltet die GWS über 18.000 Einheiten.
Für die Kunden der GWS ist das Engagement in allen Bereichen – von Zukunftsprojekten und Inno-vationen im Bau bis zur Qualität in der Hausverwaltung – spürbar: Nicht umsonst hat die GWS in der aktuellen Kundenbefragung Traumnoten von 1,4 für den Baubereich und 1,6 für das Objektma-nagement bekommen. Bauprojekte und Dienstleistungen im Bereich der Hausverwaltung werden laufend an die Bedürfnisse der Kunden angepasst und optimiert. Neben Modernität und Professio-nalität sind Sicherheit und vor allen Dingen preiswertes Wohnen Markenzeichen der GWS.

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GWS Gemeinnützige Alpenländische Gesellschaft für Wohnungsbau und Siedlungswesen m.b.H.
Plüddemanngasse 107, 8042 Graz